Start Wissenswertes über Tiere Erste Hilfe bei Vergiftungen
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Gefahrenquellen für unsere Haustiere gibt es überall, ob im Haus oder im Freien. Giftpflanzen sind häufig für Wohnungskatzen eine Gefahr, besonders dann, wenn die Katzen kein Katzengras zur Verfügung haben oder sie durch eine reizarme Umgebung gelangweilt sind während freilaufende Katzen oder Hunde durch Pflanzen oder Pflanzenteile gefährdet sind, die einen gewissen Spielwert haben. (zum Beispiel Blumezwiebeln).

Viele Gifte, die für Schädlinge, wie zum Beispiel Nager gedacht sind, werden so präpariert, dass diese sie gerne aufnehmen. Damit sind sie auch attraktiv für unsere Lieblinge, die Haustiere. Oder die Katzen und Hunde erbeuten die vergifteten Nager und nehmen so ausreichend Gifte auf.

Die Symptome einer Vergiftung treten vorwiegend plötzlich auf, davor scheint das Tier völlig gesund gewesen zu sein.  Meistens kommt es zu Erbrechen, starkes Speicheln, Durchfall, Zittern, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen. Zusätzlich kann es zu Apathie und Bewusstlosigkeit kommen. Bei einer Vergiftung mit Mäuse – und Rattengift kommt es zu unstillbaren Blutungen, die Schleimhäute sind blass und mit kleinen roten Punkten durchsetzt. Bei Bewusstlosigkeit müssen Sie vor allem auf eine ungehinderte Atmung achten. Wenn keine spontane Atmung des Tieres ersichtlich ist müssen sie bei befreiten Atemwegen das Tier beatmen indem sie von Mund zu Nase dem Tier Luft einblasen bis es wieder selbständig atmet. Wenn Gifte in Augen oder den Mund des Tieres gelangt sind, müssen diese mit viel Wasser ausgespült werden. Auch giftige Substanzen im Fell müssen ausgewaschen oder notfalls herausgeschoren werden. Das weitere Vorgehen richtet sich nach der Art des Giftes. Prinzipiell sollten sie immer so schnell wie möglich ihre/n Tierarzt/in verständigen.