Start Wissenswertes über Tiere Harnsteine beim Kaninchen
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Ein häufiger Grund für Kaninchenhalter den Tierarzt aufzusuchen ist, dass
ihre Langohren Probleme mit den Harnorgangen haben.
Der spezielle Kalzium-Stoffwechsel dieser Tiere begünstigt die Entstehung
von Sand und Steinen im Harntrakt. Denn Kaninchen nehmen im
Gegensatz zu Hund und Katze nicht nur so viel Kalzium aus dem Darm auf
wie sie brauchen, sondern nehmen das ganze Kalzium im Magen-
Darmtrakt auf und scheiden den Überschuss wieder mit dem Harn aus. Da
aber der Harn eines Kaninchen alkalisch und nicht sauer, wie bei Hund
und Katze, ist, bilden sich diesbezüglich häufiger Sand bzw. Steine.
Der Tierbesitzer merkt oft gar nicht, dass sein Liebling unter einer
Harnsteinerkrankung leidet, da diese oft auch symptomlos verlaufen
kann. Oft kommt man erst bei einer Gesundenuntersuchung durch
Abtasten bzw. Röntgen darauf. Es können aber sehr wohl auch
Appetitlosigkeit bzw. Apathie der Hinweis für so eine Erkrankung sein.
Zur Vorbeugung einer solchen Erkrankung wäre auf jeden Fall viel Auslauf
sowie eine artgerechte Ernährung anzuraten. Denn reine Stallhocker
neigen viel mehr zu Sand bzw. Steinen als Kaninchen im Freigehege. Aber
auch das konzentrierte Trockenfutter fördert deren Entstehung. Es wäre
von Vorteil, wenn man Getreidemischungen bzw. Fertigfutter ganz
meiden und hauptsächlich Heu als Grundnahrungsmittel anbieten würde.
Auch das Anbieten von Grünfutter bzw. Gemüse kann durchaus fördernd
für die Gesundheit sein.
Dennoch sollte jede Futterumstellung langsam erfolgen, damit sich der
Magen-/Darmtrakt des Kaninchens an die neue Ernährung auch langsam
gewöhnen kann.
Wenn man all dies berücksichtigt, kann man sich und seinem Tier sehr viel
Kummer und Leid ersparen. Denn Vorsorgen ist noch immer besser als
Heilen!