Start Wissenswertes über Tiere Zecken wachen auf - Borreliose-Risiko im Frühjahr
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Wenn im Frühling die Natur endlich aus ihrem Winterschlaf erwacht, erwachen auch die Zecken zu neuem Leben. Nun sollte man auch wieder daran denken seine geliebten Vierbeiner zu schützen, denn ein Biss kann für Hunde sehr gefährlich werden, da Zecken einige Krankheiten, wie u.a. die Borreliose, übertragen. Während des Saugaktes sondert die Zecke nämlich Speichel ab, der die krankmachenden Erreger enthält.

Bei der Borreliose handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung und wird oft, an den sie begleitenden Bewegungsstörungen, die durch Gelenkserkrankungen hervorgerufen werden, erkannt. Die Symptome sind jedoch nicht immer eindeutig.  Eine klinisch festgestellte Borreliose zieht eine vierwöchige Therapie mit Antibiotika nach sich. Erst Fieber oder allgemeine Appetit- und Lustlosigkeit lassen auf eine mögliche Infektion schließen.

Gut zu wissen, dass es anders als beim Menschen eine Borreliose-Impfung gibt, die den Hund schützt.


Aber auch andere Krankheiten werden von den Zecken übertragen, wie z.B. die Babesiose, Anaplasmose und Ehrlichiose (Rickettsiose).

Bei der Babesiose werden die roten Blutkörperchen von Einzellern befallen und zerstören diese. Die ersten Symptome sind meist hohes Fieber, starker Durst, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Weitere Symptome sind Blutarmut und Gelbsucht. Auch der Urin des Hundes färbt sich rot oder grün. Es sollte jedoch sofort bei den ersten Symptomen ein Tierarzt aufgesucht werden, da diese Krankheit bei zu später Behandlung tödlich verläuft.

Bei der Anaplasmose werden die weißen Blutkörperchen geschädigt und zerstört. Symptome sind hohes Fieber, Apathie und Appetitlosigkeit. Des Weiteren können Erbrechen, Durchfall und Lahmheit auftreten. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann es zur Erblindung führen.

Bei der Ehrlichiose, die bisher als Reisekrankheit bekannt war, liegt eine Erkrankung der weißen Blutkörperchen vor. Die Symptome: Mattigkeit, Futterverweigerung, Fieber, Gewichtsverlust, Atemnot und Erbrechen. Werden die Tiere nicht behandelt, kann die Krankheit zur Erblindung und Organschäden führen.

Zur Vorbeugung gibt es heute schon sehr gute medizinische Präparate für Hunde und Katzen, die man zwar äußerlich aufträgt, die aber von innen heraus wirken. Daher hat man selbst keinen Kontakt mit der Substanz, wenn man sein Haustier streichelt und das Mittel wirkt parasitenabtötend und nicht nur vertreibend. Lassen Sie sich von Ihrer Tierärztin beraten.