Start Wissenswertes über Tiere Zahnpflege bei Hund und Katze
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Gesundheit beginnt bei den Zähnen! Da Katzen und Hunde alles mit ihren Zähnen machen – greifen, tragen, spielen, ziehen und kauen – ist Zahngesundheit bei unseren geliebten Vierbeinern besonders wichtig.

Die Zähne von Hunden und Katzen sind anders geformt als die des Menschen. Die Zähne der Fleischfresser dienen ausschließlich dem Schneiden und Reißen und  besitzen keine tiefen Rinnen auf der Zahnoberfläche. Die Säuberung der Zähne geschieht zu geringen Teilen bereits mit der Bewegung der Zunge und durch den Speichelfluss.

Trotzdem bilden sich auch Bakterien, die den Zähnen anhaften und das Milieu im Maul ändern. Schließlich kommt es zur Ablagerung von Futterresten, Speichelinhaltsstoffen und Mineralien: es entsteht Zahnstein. Leider sammeln sich unter diesem Zahnstein und auch in dem Bereich, der auf das Zahnfleisch übergeht, wiederum Bakterien an. Diese führen zu Zahnfleischentzündungen und verursachen dem Tier ständige Schmerzen.  

Wenn bereits Zahnstein entdeckt wurde so kann man diesen nur noch mit einem Ultraschallgerät entfernen. Dafür bekommt das Tier eine Vollnarkose. Nach der Entfernung des Zahnsteins werden die Zähne poliert, damit die glatte Oberfläche den Bakterien eine Anhaftung erschwert. Bei einer fortgeschrittenen Entzündung liegen unter Umständen die Zahnwurzeln frei, so dass betroffene Zähne ebenfalls gezogen werden müssen. Der Verlust einzelner oder auch vieler Zähne bereitet den Dosen- oder Trockenfutter gewöhnten Tieren keine Probleme, der ständige Entzündungs- und Schmerzherd defekter Zähne hingegen schon! Außerdem kann eine Nichtbehandlung Schädigungen an Leber, Nieren oder Herz herbeiführen.

Aus diesem Grund ist eine jährliche Kontrolle bei ihrem Tierarzt, am besten gleich zusammen mit der Jahresimpfung,  von großer Wichtigkeit.