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Als Mammatumore werden gut- und bösartige Tumore des Gesäuges bei Tieren bezeichnet.

Mammatumore bzw. Mammadrüsenkarzinome gehören beim Hund, insbesondere bei Hündinnen, zu den am häufigsten auftretenden Tumortypen.

Sie treten kaum vor dem vierten Lebensjahr auf, die am häufigsten betroffenen Tiere sind älter als sieben Jahre, wobei die meisten Fälle im Alter zwischen 10 und 14 Jahren vorkommen. Eine Kastration des Tieres vor der ersten Läufigkeit verhindert die Entstehung von Gesäugetumoren nahezu vollständig, bei einer Kastration bis zum Alter von 2,5 Jahren sinkt die Wahrscheinlichkeit einer späteren Tumorentstehung auf ein Viertel.

Ca. 40 bis 50 % der Mammatumore sind bösartig, wobei auch Mischtumore, mit sowohl gut- als auch bösartigen Eigenschaften, sehr häufig vorkommen.

Bösartige Mammatumore neigen auch zu einer Metastasierung in andere Organe, was vor allen Dingen die regionalen Lymphknoten und die Lunge betrifft.

Mammatumor bei Katzen machen etwa 5 bis 18 % aller Tumore aus. Sie verhalten sich wesentlich aggressiver als bei Hunden. Etwa 90 % der Mammatumore bei Katzen sind bösartig. Wie der Brustkrebs des Menschen metastasieren sie bevorzugt in Knochen und Lunge.

Bei Hund und Katze sollte jede verdächtige Umfangsvermehrung im Gesäuge, die mehr als wenige Millimeter Durchmesser hat, operativ entfernt werden, denn durch Abtasten oder äußere Betrachtung des Knotens kann kein Arzt feststellen, ob die Knoten gut oder bösartig sind. Um eine exakte Diagnose stellen zu können, ist die genaue Untersuchung einer Gewebeprobe nötig.

Bei allen anderen Kleintieren können sehr wohl auch Mammatumore entstehen und sind ebenfalls bei Auffälligkeit so schnell wie möglich operativ zu entfernen.